AT AGB | Vöslauer Mineralwasser

Allgemeine Verkaufs- und Lieferbedingungen der Vöslauer Mineralwasser AG 

1. Geltungsbereich 

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (im Folgenden „AGB“) gelten grundsätzlich für sämtliche Rechtsgeschäfte mit Unternehmern, sofern die Vertragspartner nicht ausdrücklich und schriftlich Abweichendes vereinbaren. Sollten diese AGB ausnahmsweise auch Rechtsgeschäften mit Verbrauchern zugrunde gelegt werden, gelten sie nur, soweit nicht zwingende gesetzliche Bestimmungen für Verbraucher den Bestimmungen der AGB entgegenstehen. 

Einkaufsbedingungen des Kunden werden für die gesamte Geschäftsbeziehung mit dem Kunden ausgeschlossen, es sei denn, sie wurden im einzelnen Geschäftsfall von der Vöslauer Mineralwasser AG (Im Folgenden „Vöslauer“) schriftlich anerkannt. Fehlender Widerspruch bedeutet in keinem Fall Anerkennung.

Hat der Kunde mit Vöslauer darüberhinausgehende schriftliche Verträge abgeschlossen, so wird ausdrücklich vereinbart, dass diese AGB nur soweit gelten, als sie nicht mit dem Vertragsinhalt in Widerspruch stehen.

2. Angebote, Zusagen 

Schriftliche Angebote von Vöslauer sind prinzipiell freibleibend, außer sie werden ausdrücklich als verbindliche Angebote bezeichnet. Mündliche Angebote bzw. mündliche Zusagen von Vöslauer Mitarbeitern sind nur dann wirksam, wenn sie von Vöslauer schriftlich bestätigt werden. 

3. Gebinde, Pfand 

Mehrweggebinde wird nur leihweise gegen Leistung eines Pfandeinsatzes dem Kunden zur Verfügung gestellt, es bleibt Eigentum von Vöslauer und ist schnellstmöglich in einwandfreiem Zustand zu retournieren. Bei Rückgabe von einwandfreiem Gebinde werden die Pfandsätze (siehe Preisliste) vergütet. Gebinde darf ausschließlich zum Zweck des Transports und der Lagerung der von Vöslauer gekauften Ware verwendet werden. Leerflaschen sind sortiert in die dazugehörigen Lieferkisten vor Retourgabe einzuschlichten. 

Der von Vöslauer bekannt gegebene Mehrweggebindestand gilt ausdrücklich als anerkannt, sollte nicht innerhalb von 14 Tagen schriftlich widersprochen werden.

4. Eigentumsvorbehalt 

Gelieferte bzw. übergebene Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung im Eigentum von Vöslauer. Zugriffe Dritter auf die Ware, insbesondere Pfändungen sind Vöslauer unverzüglich zu melden und ihr sämtliche zur Durchsetzung des Eigentumsrechts erforderlichen Informationen zu erteilen. 

Verkauft der Kunde die Waren nicht an Endverbraucher, tritt er schon jetzt seine Forderungen gegen Dritte aus der Weiterveräußerung von Waren, die im Eigentum von Vöslauer stehen, bis zur Erfüllung aller Ansprüche von Vöslauer gegen ihn zahlungshalber an Vöslauer ab, und verpflichtet sich, seinen Käufer spätestens bei Vertragsabschluss darüber zu informieren, und die Anmerkung der Abtretung in seinen Büchern zu veranlassen. Der Kunde verpflichtet sich darüber hinaus, den Drittschuldner unverzüglich bekannt zu geben. Vöslauer ist berechtigt, die Einziehung ihrer Forderungen beim Drittschuldner selbst vorzunehmen. 

5. Bestellungen 

Bestellungen werden per Fax, E-Mail oder EDI entgegengenommen. Spätestens mit seiner Bestellung akzeptiert der Kunde die Gültigkeit dieser AGB. Die Mindestbestellmenge pro Lieferung richtet sich nach individueller Vereinbarung. Bestellungen haben mindestens 2 Werktage, Aktionsbestellungen mindestens 3 Wochen und Bestellungen von Sonderartikeln (Displays, gemischte Paletten, Rolly und Dolly) mindestens 5 Werktage vor dem gewünschten Liefertermin zu erfolgen. Geplante Aktionen sind Vöslauer 6 Wochen im Voraus zu avisieren, 4 Wochen vor Aktionsstart sind Zeitraum, Artikel und Mengen an Vöslauer zu melden.

6. Preise und Rabatte 

Sämtliche Preisangaben verstehen sich exklusive aller Steuern und allfälligem Gebindepfand. Rabattangaben in Prozent beziehen sich jeweils auf Listenpreise exklusive aller Steuern und Gebindepfand. Nachlässe bzw. Rabatte, welcher Art auch immer begründen keinen Anspruch des Kunden auf die Gewährung dieser Nachlässe/Rabatte in der Zukunft. 

7. Lieferungen und Zahlungsbedingungen 

Lieferungen zu den Bestellungen erfolgen zu den vereinbarten Zahlungsbedingungen und vereinbarten Konditionen. Zahlungen haben, wenn nicht anderes ausdrücklich vereinbart wird, bei Übernahme der Ware ohne jeden Abzug zu erfolgen. 

Vöslauer behält sich bei vereinbartem Zahlungsziel jedoch das Recht vor, die Lieferung gegen Barzahlung vorzunehmen, wenn durch den Kunden Forderungen nicht pünktlich bezahlt werden, Bankeinzüge nicht eingelöst werden, oder sich die Bonität des Kunden verschlechtert. Darüber hinaus ist Vöslauer bei Zahlungsverzug berechtigt, Lieferungen bis zur Bezahlung der Rückstände gänzlich zu verweigern. 

Bei Lieferung gegen Barzahlung ist die Rechnung gleichzeitig der Lieferschein. 

Vöslauer ist berechtigt, die Lieferung bei Unterbleiben der Barzahlung zu verweigern. Vöslauer ist berechtigt, die Bezahlung Ihrer Forderungen durch den Kunden mittels Scheck zu verweigern, wenn sie Bedenken hinsichtlich der Deckung des Schecks hat.

Der Kunde ist nicht berechtigt, Zahlungen wegen nicht vollständiger Lieferung oder Gewährleistungsansprüchen zurückzuhalten. Aufrechnung von Forderungen von Vöslauer mit behaupteten Gegenforderungen des Kunden ist nicht gestattet, es sei denn die Gegenforderung ist gerichtlich festgestellt oder von Vöslauer schriftlich anerkannt. 

Vöslauer ist berechtigt, mit dem Kunden vereinbarte Rabatte einzubehalten und mit nicht bezahlten Forderungen gegen den Kunden aufzurechnen. Zahlungen durch den Kunden bzw. einbehaltene Rabatte werden nach der Tilgungsregel angerechnet. 

Vöslauer wird vereinbarte Liefertermine soweit wie möglich einhalten. Aus einer Überschreitung angekündigter Liefertermine stehen dem Kunden weder Schadenersatz-, Gewährleistungs- noch sonstige Ansprüche zu, es sei denn, es wäre im Einzelfall ausnahmsweise ausdrücklich in schriftlicher Form ein Fixgeschäft vereinbart worden. Betriebs- und Verkehrsstörungen und nicht ordnungsgemäße Lieferung von Unterlieferanten gelten als höhere Gewalt und befreien Vöslauer für die Dauer der Behinderung von der Lieferverpflichtung, ohne dass dem Kunden dadurch Ansprüche entstehen. Teillieferungen sind möglich und berechtigen Vöslauer nach jeder Teillieferung zur Legung einer Teilrechnung. 

 

 

 

 

 

 

 

8. Zahlungsverzug, Verzugszinsen und Mahnspesen 

Selbst bei unverschuldetem Zahlungsverzug ist Vöslauer berechtigt, Verzugszinsen von 12% p.a. zu verrechnen. Die Verrechnung von geringeren Verzugszinsen – insbesondere als Entgegenkommen an den Kunden - begründet kein Abgehen von dem Anspruch auf die Verrechnung von 12% Verzugszinsen. Für Mahnungen werden von Vöslauer bis zu € 40,00 an Mahnspesen verrechnet.

9. Teilzahlungen und Ratenzahlungen 

Werden Teil- oder Ratenzahlungen mit dem Kunden vereinbart, tritt Terminverlust bei nicht termingerechter Bezahlung von auch nur einem Teil einer Rate ein, sodass sämtliche Forderungen einschließlich der vorgenannten Verzugszinsen zur sofortigen Bezahlung fällig werden. Bei der Vereinbarung von Teil- oder Ratenzahlungen erklärt der Kunde, unwiderruflich auf den Einwand der Verjährung der Forderungen zu verzichten. 

10. Gewährleistung und Haftung 

Sämtliche Produkte von Vöslauer entsprechen in ihrer Beschaffenheit (z.B. Mindesthaltbarkeit) und Aufmachung (z.B. Kennzeichnung) den relevanten österreichischen Gesetzen. Im Fall einer Ausfuhr aus Österreich durch den Kunden trägt dieser die alleinige Verantwortung bezüglich der Einhaltung der einschlägigen Bestimmungen außerhalb Österreichs, insbesondere hinsichtlich Lebensmittel-, Kennzeichnungs-, Konsumentenschutz und Wettbewerbsrecht und hat der Kunde Vöslauer diesbezüglich vollkommen schad und klaglos zu halten. 

Der Kunde erhält bei der Lieferung einen Lieferschein, auf dem er den mängelfreien Erhalt der Lieferung schriftlich bestätigt. Sichtbare Mängel und Fehlbestände sind durch den Kunden bei Lieferung auf dem Lieferschein zu vermerken. 

Verdeckte Mängel sind unverzüglich, spätestens aber innerhalb von 3 Tagen nach Entdeckung schriftlich zu rügen. Wird eine Mängelrüge nicht oder nicht rechtzeitig erhoben, so gilt die Ware als genehmigt. Die Geltendmachung von Gewährleistungs- oder Schadenersatzansprüchen sowie das Recht auf Irrtumsanfechtung aufgrund von Mängeln sind in diesen Fällen ausgeschlossen. 

Die Gewährleistungsfrist beträgt 3 Monate. Der Kunde hat stets zu beweisen, dass der Mangel zum Zeitpunkt der Übernahme vorhanden war. Vöslauer behält sich das Recht vor, einen berechtigten Gewährleistungsanspruch nach ihrer Wahl durch Verbesserung, Austausch oder Preisminderung zu erfüllen. 

Schadenersatzansprüche sind in Fällen leichter Fahrlässigkeit, außer für Personenschäden, ausgeschlossen. Das Vorliegen grober Fahrlässigkeit bzw. Vorsatz hat der Geschädigte zu beweisen. Ersatzansprüche verjähren in 12 Monaten ab Kenntnis von Schaden und Schädiger. Die Haftung für Folgeschäden wird ausgeschlossen. 

11. Daten, Erfüllungsort, Geltendes Recht und Gerichtstand 

Zum Zweck der konzernweiten Verwaltung der Kundendaten, der konzernweiten Verwaltung von Liefer- und Zahlungsmodalitäten, der Zahlungspraxis, sowie zu konzernweiten Marketingzwecken, stimmt der Kunde der Verarbeitung und Übermittlung seiner während der Geschäftsbeziehung anfallenden Daten an die Konzernunternehmen zu (die Stammdaten der Konzernunternehmen können unter www.ottakringerkonzern.com abgerufen werden). Diese Zustimmungserklärung kann vom Kunden jederzeit durch schriftliche Mitteilung an Vöslauer widerrufen werden. 

Erfüllungsort ist der Sitz von Vöslauer. Sollten eine oder mehrere Bestimmungen dieser AGB aus welchem Grund auch immer ungültig oder unwirksam sein so berührt dies nicht die Gültigkeit und Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen. Es gilt österreichisches Recht, ausschließlicher Gerichtsstand ist das jeweils sachlich zuständige Gericht in Wien. 

 

 Verkauf Österreich, Stand Dezember 2016