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Poem Ohne Kummer“ x Henrik Szanto

So ein Tag ist recht lang
Und beginnt gern recht früh
Zum Glück ist die Hand
Im Verbergen des Gähnens geübt

Du schlüpfst aus dem Bett, die Glieder noch schwer
Das Radio hüllt dich in Lieder und Schmäh
Morgenmensch? Das bist du oder mitnichten
Es spielt keine Rolle, sobald sich Sorgen verdichten

Denn da hängt was am Zipfel des Rockes, am Bund deiner Hose
Vielleicht grüßt der Stress, oder die Erinnerung an einen Streit
Ein Kummer, Geliebte, für immer entzweit
Etwas, das spannt, etwas, das drückt
Plötzlich die Sonne hinter Wolken gerückt

Und dann atmest du ein
Und dann atmest du aus
Am Rand der Gedanken brandet Applaus
Manche Sorgen sind stur
Doch du bist es auch

Denn heute ist ein Ohne-Tag
Da wird beim Zähneputzen der Kummer in der Peripherie geparkt
Ein Tag ohne Zwang und Radau, ohne Heimweh und Fades
Du streichst den Himmel in Blau und die Segel, schon ahnend
Dass dir heute niemand kommen braucht mit komischen Thesen
Welt, spar dir den Quatsch und triff mich am Tresen!“
Dadurch mag eine Sorge zwar nicht erlischen
Aber wie stilvoll kann man sich bitte erfrischen?

Manchmal sind Sorgen ein Schwergewicht
Doch heute wiegen Fliegen mehr als Zweifel
Der innere Kritiker, der sonst von Scherben spricht
Bekommt Hausverbot und darf nun schweigen
Er bedauert‘s schon
Denn du bist kein Trauerkloß unter Dauerstrom
Sondern zauberst aus jedem rauen Ton
Des Zauderns und des Schauderns
Mächtige Schritte für staunende Augen

Dein Ohne-Tag zeigt Streit die kalte Schulter
Wenn du dir im Pool die Schultern kühlst
Erfrischt gelingt selbst Papierkram ausgezeichnet
Ein Tag, seit dem ersten Schein des Morgens
Gänzlich frei von Sorgen mit manch ausgefeiltem
Gedanken für deine Bereiche abseits aller Schranken

Kein Knatsch, kein Gelaber
Ein Tag, allein für dich, ohne Wenn und ohne Aber
Du musst dir das Durchatmen nicht verdienen
Dich nicht Tag für Tag verbiegen
Form aus deinem Nein!“ ein Schild
Denn diesmal bist du nicht gewillt
Den Tag in Sorge zu beschreiten

Denn so ein Tag ist recht lang
Und beginnt gern recht früh
Doch heute verzieht sich jede Müh‘
Ein Ohne-Tag, nur für dich
Zum Wohl! Und schön
Dass es dich gibt.